70. Männervesper: kulinarisch – historisch
Obwohl das Roßwälder Backhaus schon sehr lange, nämlich seit 1846 in der Nachbarschaft von Rathaus und alter Schule steht, konnten die gut zwei Dutzend Männer von Erdtraut Zwicker, Dorle Weiß und Rose Mayer viel Neues lernen, z.B.:

 

 

-    Wie wichtig es ist, die richtige Hitze in Backofen zu bekommen

-    Wie anstrengend „hudeln“ ist

-    Wie man mit der zuvor ins Wasser getauchten „Schapf“ Brot einschießt

-    Dass die Brotlaibe kurz vor Ende des Backens  mit Wasser bestrichen werden,

     damit sie schön glänzen
-    Welch‘ leckeren Belag man aus Bärlauch und Schafskäse, aber auch aus Speck

      und Zwiebeln, Lauch und Kümmel  und manch anderen Zutaten für

      Backhauskuchen bereiten kann

Ein besonderes Highlight war an diesem Abend natürlich der Verzehr und Genuss der frisch aus dem Backhaus gekommenen  köstlichen Kuchen und des gigantischen Hefezopfes!.

Allen Teilnehmern ist an diesem Abend aufgegangen, welch anstrengende Tätigkeit es ist, für das tägliche Brot zu sorgen, wie das Backen im Backhäusle aber andererseits auch ein faszinierendes Hobby  mit einem wohlschmeckenden und nahrhaften Ergebnis sein kann, wie Frau Zwicker unterstrich.

 

 

Mit viel Beifall und großer Anerkennung dankten die Männer Rose Mayer, Dorle Weiß und Erdtraut Zwicker für dieses besondere, kulinarisch – historische Männervesper und konnten  anschließend sogar ihren Frauen noch etwas nach Hause bringen: Ein Stück Backhauskuchen und ein frisches Brot.
Alfred Kohnke