Benefizkonzert mit den Lollisnobs

Benefizkonzert der Lollisnobs
zugunsten der Renovierung der Benediktskirche haben in den letzten Wochen einige Veranstaltungen in der Roßwälder Kirche stattgefunden, wie Pfarrer Kohnke in seiner Begrüßung sagte, das der Lollisnobs sollte nun das Spendenbarometer noch um einige „Bar“ in die Höhe treiben.
Eine volle Kirche –  und der Einstieg gleich stimmgewaltig, dennoch sehr einfühlsam mit „Oh happy day“. Eingebettet in launige Moderation, die getragen war von der herzlichen Verbundenheit der Musizierenden untereinander, hörten wir Gospels a capella und oder begleitet von zahlreichen Instrumenten, auch schwierige Stücke, die den Mut der Lollisnobs, sich Herausforderungen zu stellen, einmal mehr unter Beweis stellten. Vor dem souveränen musikalischen Hintergrund der
„Ur-Lollisnobs“ Eva Reichert, Lothar Jungbauer und Sepp Vogler spielten Sandra Eckert und Martin Schwarz mit ihren Stimmen und zeigten auf unter die Haut gehende Weise, dass die ausgebildete Stimme einer Mezzo - Sopranistin  und das „Reibeisen“ eines Bob Dylan reizvolle Spannung bedeuten können – Forever young !!
Im zweiten Teil erwartete uns ein Genuss besonderer Art: Helga Frank begleitete durch ihr sehr einfühlsames Klavierspiel Sandra Eckerts Gesang; vier Lieder waren ausgewählt worden die - in unterschiedlichen Sprachen vorgetragen - das Herz der Zuhörer mühelos erreichten und den  Kirchenraum füllten. Der Titel „You raise me up“ bekam an dieser Stelle eine besondere Bedeutung und die Aussage von Sepp Vogler „Musik muss man fühlen“ bewahrheitete sich einmal mehr.

Nach einer Pause in und vor der Kirche bot der zweite Teil Rock und Folk, ganz wie wir „unsere Lollisnobs“ kennen: Songs von Simon und Garfunkel, Leonhard Cohen, den Beatles und anderer Lebensbegleiter ließen uns mitsummen oder auch - meist im Refrain – mitsingen.
Mein erstes Lollisnobskonzert ist nun schon über 25 Jahre her  – geblieben ist da eine Eva Reichert, die mit einem „Wimperschlag“ ihre Jungs dirigiert, Lothar Jungbauer in seiner instrumentalen Vielfalt  und Sepp Vogler, der offensichtlich nicht nur Musik fühlt, sondern sie durch seine Mimik sich ins Gesicht „schreibt“ - in diesem Sinne „so long Lollisnobs“ !!

Und um zum Schluss noch einmal auf Alfred Kohnke zu kommen: wir würden uns alle freuen, wenn unsere Kirche  auch nach der Renovierung  weiterhin geöffnet wird für Veranstaltungen, die wir in Gemeinschaft dort miteinander erleben können – der Geist  Gottes bahnt sich seinen Weg …
                                                                                                                                                                 U.H.